Ankunft in Moskau

Nachdem wir durch die Hilfe von Thorsten und Bianca kurzfristig Karten für das Fußballspiel Chile gegen Kamerun bekommen haben, wollten wir natürlich auch rechtzeitig in Moskau sein. Deshalb haben wir das Team ein wenig aufgeteilt. Nachdem Christian geschniegelt und gebügelt im Rollstuhl saß, ging es auch gleich los auf die Straße. Während also Alexander, Christian und Tomas mit dem blauen Bus schon Richtung Moskau unterwegs waren, haben Swetlana, Conny und Harro die Hotelzimmer in Ordnung gebracht, das Material eingeladen und ausgecheckt. Der Einfachheit halber hat Christian Swetlana zum bezahlen der Rechnung seine Kreditkarte da gelassen. Ein Verfahren was sich auf dieser Reise bereits mehrfach bewährt hat. Zwar gab es ab und an mal eine Nachfrage wegen der fehlenden Unterschrift, die Swetlana aber in der Regel souverän vom Tisch gewischt hat. Dafür das das auch dies Mal funktionieren wird, hatte sie schon bei unserem ersten Besuch vorgesorgt. Auf die fehlende Unterschrift angesprochen, sagte sie nur: „… das ist eine schwarze Kreditkarte, die wird nicht unterschrieben, wissen Sie das etwa nicht?“ – gepaart mit Ihrem Gesichtsausdruck, war das das Ende jeder Diskussion. In unserem Moskauer Hotel hat das aber leider nicht funktioniert. Trotz der deutlich späteren Abfahrtszeit hat, vermutlich aufgrund der höheren Leistung des Motors, der weiße Bus den blauen schon kurz nach der Hälfte der Strecke überholt. Wie abgesprochen sind die drei dann direkt ins Hotel gefahren. Als Christian, gefragt nach der Adresse des Hotels, im Brustton der Überzeugung „blöde Frage: natürlich das vom letzten Mal und die Adresse ist noch im Navi“ sagte, hat er leider nicht bedacht, dass es mehr als nur ein Holiday Inn in Moskau gibt. Nach vielem Hin und Her war dann doch irgendwann das richtige Hotel gefunden. Nur das mit der nervigen Vorauszahlung funktionierte diesmal nicht, sodass es auch erst mal keinen Schlüssel gab… „find your road“ – einige Stunden später war dieses Problem gelöst und wie immer: Ende gut, alles gut!

Parallel dazu erreichten die Insassen des fußballinteressierten blauen Busses das Stadion. Getreu dem Motto: „selbstsicheres Auftreten auch bei totaler Ahnungslosigkeit“ haben wir uns mit Christians Schwerbeschädigten Ausweis an allen Kontrollen vorbei, mit dem Auto direkt bis zum VIP und Presseeingang durchgeschmuggelt. Allerdings ging’s dort ohne Karten und entsprechende „Fan ID“ nicht weiter. Per Telefon und mit Alexander auf dem Autodach haben wir Bianca dann zu uns gelotst. Jetzt nur noch „schnell“ die Fan ID und schon kann’s weitergehen. Da man am letzten Kontrollpunkt nicht so genau weiß wo wir eigentlich mit unserem Bus parken sollen, lässt man uns kurzerhand passieren. Natürlich nicht ohne vorher das Auto gewissenhaft untersucht zu haben (ein klein wenig fühlt man sich an die Berichte von der deutsch-deutschen Grenze erinnert). Die weltweite Angst vor Terroranschlägen gehört heutzutage wohl zu solchen Großereignissen dazu. Wir sind dann direkt bis vor das Stadion gefahren. Jetzt ging der Spaß erst richtig los. Das schöne an Russland ist aber, dass es am Ende fast immer eine Lösung gibt. So auch dieses Mal. Während Tomas und Alexander das Auto parkten wurden Bianca und ich schon einmal zu unseren Plätzen gebracht. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an die wirklich sehr engagierte Crew der FIFA. Normalerweise bekommt man nämlich schon Tage vorher eine Information wo man als Rollstuhlfahrer parken darf. Um es gleich vorweg zu nehmen, wir parkten direkt neben den Bussen der Spieler … (find your road oder in diesem Falle Parkplatz)

Das Spiel selber war sehr interessant und spannend. Für Christian allerdings war es noch viel spannender sich mit den russischen Fans zu unterhalten. Bei der ganzen Erzählerei verpassten sie die Tore, dafür gab’s aber am Ende schöne Fotos und einen Freund mehr auf dieser Welt. Für alle war es aber ein unvergessliches Erlebnis das Fußballspiel live im Stadion zu erleben.

Liebe Bianca und lieber Torsten wir danken euch ganz herzlich dafür!

Am Ende haben wir uns alle wieder getroffen und sogar Christian unser Kameramann konnte die 2. Halbzeit miterleben. Ganz entspannt ging’s dann auf ins Hotel, das Problem mit den Zimmern war ja mittlerweile gelöst. Christian und Christian haben den Abend dann noch ganz gemütlich an der Hotelbar ausklingen lassen.

 

Der Rückmarsch nach Moskau

Nachdem wir in Sotschi noch eine ganz andere Seite Russlands gesehen haben, neigt sich die Reisezeit leider dem Ende entgegen. Vor uns liegen jetzt ca. 1700 km Rückweg, wofür drei Tage eingeplant sind. Das klingt eigentlich ganz entspannt, insbesondere weil die Autobahn nach Moskau gerade fertiggestellt wurde. Wenn man aber berücksichtigt, das die „Morgenroutine“ gut 4 Stunden dauert und anschließend noch die Autos beladen werden müssen, (was mit packen und auschecken auch schnell mal 1,5 Stunde dauern kann) dann wird schnell klar, dass mit 600 km pro Tag so ziemlich die Leistungsgrenze erreicht ist. Aber letztlich hat auch niemand gesagt, dass es einfach wird. 🙂

Bei dem Gedanken an die 3 Stunden Serpentinenstraße die gleich als erstes vor uns liegt, zeichnet sich nicht nur Freude in den Gesichtern ab. 3 Stunden Rodeo am Stück, dass soll ein Cowboy erst mal nachmachen. Zum Glück sind dieses Mal alle etwas ausgeruhter als auf der Herfahrt. Darüber hinaus haben wir feste Pausenzeiten und eine maximale Geschwindigkeit festgelegt. Wie schnell darf man eigentlich auf Russlands Straßen fahren? Naja, das Tacho zeigt ja sowieso immer zu viel an oder? Außerdem soll man sich ja auch immer dem Verkehrsfluss anpassen.

Es war ein Sommertag mit schönstem Wetter. Die Sonne schien und so hat sich das Schwarze Meer noch einmal von seiner besten Seite gezeigt. Anschließend ging’s dann auf die Autobahn. Für diesen Tag war Rostow am Don unser Zwischenziel. Leider sind wir erst spätabends angekommen, deshalb haben wir essenstechnisch auf einen Mac Donald zurückgreifen müssen. Tomas, Alexander und Harro wurden zum Essen holen losgeschickt. Nachdem dann auch Svitlana und Christian das mitgebrachte Essen gegessen hatten, kam Tomas noch mit einem „kleinen“ Wunsch um die Ecke. So ganz beiläufig erwähnte er, dass wir in zwei Tagen ja geplant schon um 20:00 Uhr in Moskau sind. Dann erzählte er noch irgendetwas vom Confederations Cup. Christians Gesicht war ein einziges Fragezeichen. Was ist das und vor allen Dingen was hat es mit uns zu tun. Die erste Frage war schnell beantwortet, ein internationales Fußballturnier und an diesem Abend spielte Kamerun gegen Chile. Anpfiff sollte um 21:00 Uhr Ortszeit sein. Die Antwort auf den zweiten Teil der Frage war dann schon fast lustig: „wir könnten uns das doch Live im Stadion ansehen“. – Tolle Idee, Freitag Abend, zwei Tage vorm Spiel und ohne Karten …

Nun ja, cool wäre das schon und ein tolles Dankeschön auch. Denn die ganze Reise hat das Team alles möglich gemacht was irgendwie ging und sowohl Tomas als auch Alexander immer ganz vorne dabei. Aber Freitag 23:00 Uhr und 1000 km entfernt – da kann nur Torsten helfen.) Als er am nächsten Morgen Christians SMS gelesen hat, haben Torsten und seine Frau Bianca Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt. Letztendlich hat es geklappt aber Bianca -ein erklärter Fußballmuffel- musste mit ins Stadion. Dazu aber später mehr.

Parallel zu dieser organisatorischen Meisterleistung, haben wir die Auto stehen gelassen und sind zu Fuß noch einmal in die Stadt. Christian wollte sein Frühstück unter dem Puschkin Denkmal einnehmen und so wenigstens etwas von der Stadt sehen. Ein kleiner Laden, sogar mit Deutsch sprechender Bedienung, hatte schon auf und unter anderem Kuchen im Angebot. Wenn man Alexander glauben schenken darf, war nicht nur der Kuchen umwerfend… sondern auch der Cappuccino (ein Schelm wer etwas anderes denkt). Gut gestärkt ging’s dann wieder auf die Autobahn… Allerdings nicht ohne umfangreichen E-Mail und SMS Verkehr mit Torsten und Bianca.

In Woronesch angekommen, bezogen wir die Hotelzimmer. Abends an der Hotelbar konnten wir es kaum glauben, dass es erst 15 Tage her ist, dass wir hier gewesen sind, an derselben Stelle saßen und unser Bier getrunken haben. Damals lag alles noch vor uns, wir waren gespannt was auf uns zukommt und was die Reise uns abverlangen wird. Wir diskutierten Tagesabläufe, Dienstpläne und Aufgabenverteilungen denn für so ein Projekt gibt es keine Blaupause.

Heute sind die Gesichter zwar müde und die Gespräche kurz aber in den Augen aller liest man auch Stolz auf das Geleistete.

 

Zwei Tage Sotschi – eine andere Welt

Angestrengt von den Strapazen des Vortages war erst einmal ausschlafen angesetzt. Ganz in Ruhe startete jeder für sich in den Tag. Harro, Thomas und Christian sind gemeinsam los ein paar Fotos machen, Blog schreiben, Interview aufnehmen und eigentlich nur mal am schwarzen Meer sitzen und einen Cocktail schlürfen. Von allen Dingen war letzteres gar nicht so einfach. Die Cocktailbar des Vertrauens entpuppte sich eher als Imbissstand, denn als gut ausgestattete Bar. Nach kurzem hin und her einigte man sich auf einen Mojito – russischer Bauart. Was auch immer das heißen sollte, geschmeckt hat es und Alkohol war auch drin. Danach ging das Schreiben der Artikel für den Blog leichter von der Hand als sonst, nur mussten sie später ganz ordentlich redigiert werden – komisch …

Unsere Idee sich einfach mit einem Liegestuhl an den Strand zu setzen, und das Wetter zu genießen ließ sich so leider nicht umsetzen. Da wo Strand war, gab es einen Zaun. Der Spaziergang an der Promenade war ein Kontrast zu dem was wir in den letzten Wochen gesehen haben. Im Hafen lagen moderne große Yachten. Auf dem Parkplatz standen fast nur Mercedes, BMW und Ferrari, und in den Geschäften gab es Versace, Gucci oder was man sonst so nobles tragen kann. (Anmerkung vom Autor: Nach den letzten Wochen in der „ Wirklichkeit“, habe ich mich hier doch irgendwie fremd gefühlt.) Später haben wir uns ein Café gesucht und nach einem malerischen Sonnenuntergang ging es zurück Richtung Stadt und Hotel.

Am 15. Juni, genau fünf Jahre nach dem Unfall, die ganze Reise war auf dieses Datum ausgerichtet, ist der Paukenschlag gelungen – Wir feiern Christians Geburtstag am schwarzen Meer, in Sotschi, der Stadt wo 2014 die Paralympics stattgefunden haben. Das große Ziel ist erreicht.

Selbst im Team hat kaum einer wirklich daran geglaubt, dass wir das schaffen. Jetzt wo wir da sind, fühlt sich der Tag ganz normal an. Es braucht vielleicht auch etwas Abstand, um die Leistung zu verstehen. Wie dem auch sei, für diesen Tag war jedenfalls eine Exkursion in den Olympiapark geplant. Nach dem Frühstück ging es dann los. Die Fahrt ging über moderne Straßen mit einer Straßenführung die jeder Großstadt zu Ehren gereicht hätte. Christians einziger Kommentar: „Kann das mal jemand aufnehmen, damit Alexander gleich weiß wie er die Carrera Bahn nach unserer Rückkehr umbauen kann.“ (Anmerkung: Carrera Bahn fahren ist Christians neues Hobby und Alexander „darf“ sein Baumeister sein). Ansonsten war der Ort eher unspektakulär. Deshalb sind wir dann weiter nach… (Name wird ergänzt). Neben einer ganzen Menge Hotels die aussahen als wären sie stillgelegt, gab es dort noch zwei oder drei Seilbahnen mit Gondel. Wer genau die Idee hatte, wusste am Ende keiner mehr, aber es war wie immer: Niemand macht was er soll, aber alle machen mit. „Find your Road“ war doch das Motto dieser Reise oder? – Christians Straße führte jedenfalls erst einmal direkt in so eine Gondel und dann ab nach oben. Die fünf steilen Treppen, die vorher überwunden werden mussten, waren in diesem Moment schon vollkommen ausgeblendet… Kurzerhand wurden die Maße des Rollstuhls mit dem Innenleben sowie der Tragkraft einer Gondel verglichen und ein paar russische Helfer organisiert. Über den Rest bereiten wir an dieser Stelle den Mantel des Vergessens… (Die Fotos/Videos sagen alles). An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an die Jungs von der Seilbahn und das ganze Assistententeam.

Für den Abend hat Thomas für uns alle einen Tisch bestellt und so ließen wir dann den Tag ganz gemütlich mit Speis und Trank ausklingen. Als die drei russischen Offiziere vom Nachbartisch mit bekamen dass wir aus Deutschland kommen luden sie uns noch zu dem ein oder anderen Wodka auf die Völkerfreundschaft ein. Später spielte zu Christians Ehren noch eine Gruppe Sinti und Roma mit Gipsy-Musik auf. Ein rundum gelungener Tag. Jedenfalls bis die Batterien von Christians Rollstuhl gefühlte 100 km Fußmarsch und direkt zu Beginn eines großen Regenschauers den Geist aufgaben.

Das letzte Stück nach Sotschi

Nachdem wir unsere Zelte in Kislowodsk abgebrochen haben, ging es über einen Zwischenstopp in Labinsk nach Sotschi, dem Hauptziel unserer Reise. Allerdings nicht ohne große Kontrolle der Zimmer im Sanatorium. Zum Glück waren die Spuren vom Abend schon verwischt und auch die fehlende weiße Plastikschüssel hat sich schnell wieder angefunden.

Weil Christian der Weg über den Pass am Vortrag so gut gefiel, entschieden wir uns heute auch für diesen kleinen Umweg. Leider hatten wir fast den gesamten Weg dicken Nebel. Es war so schlimm, dass wir teilweise den weißen Bus vor uns nicht mehr sehen konnten. Fast wären wir sogar an dem Aussichtspunkt vorbeigefahren. Alexander sei Dank aber zum Glück nur fast. Denn auf Alexander sein kleines „Hüngerchen“ ist eben Verlass und das obwohl es noch nicht einmal Schaschlik gab. Die gefüllten Teigtaschen haben aber auch allen geschmeckt und der Tee war gut gegen die Kälte. Kurz bevor wir weiter fahren wollten, hatte Christian die Idee noch ETWAS Honig zu kaufen. Allerdings erlag er dabei einem kleinen Kaufrausch. Für die nächsten drei Jahre brauchen wir Honig jedenfalls nicht mehr kaufen…

Leider war der wunderbare Blick, den wir gestern in das Gebirge hatten, vom Nebel verschlungen. Was auch das Fahren auf der Serpentinenstraße nicht gerade vereinfachte. (Ein kleiner Vorgeschmack auf die letzten ca. 150 km nach Sotschi.)

Am frühen Abend erreichen wir dann Labinsk. Dort hatten wir ein sehr schönes kleines Hotel, das noch privat geführt wurde. Draußen im Hof haben wir eine lange Tafel aufgebaut und alle zusammen das Abendbrot genossen. Ich glaube es war das erste Mal, dass wir alle gemeinsam am „Abendbrottisch“ gesessen haben.

Für die Planung der Route des nächsten Tages haben wir den Haken „keine unbefestigten Straßen“ in unseren Navis gelöscht und so ging es dann über total kaputte aber landschaftlich wunderbare Schleichwege Richtung schwarzes Meer. Irgendwann hatten wir dann auch einen Lkw mit Gasflaschen vor uns. Die lagen einfach lose auf der Ladefläche und der dünne Spanngurt konnte Christians Nerven nicht beruhigen. Auf Christians Kommentar: „Alex, entweder halte Abstand oder überhole.“ gab Alex natürlich Gas. Am frühen Nachmittag pausierten wir dann einem Schaschlikstand. Plötzlich hielt ein Auto neben uns, ein älterer Herr stieg aus und kam auf uns zu. Ganz direkt fragt er, ob wir aus Deutschland kommen. Er hat das wohl an unsere Nummernschilder erkannt. Kurz stellte er sich vor und erzählte uns dann etwas über die Region. Die nun folgende Geschichte hat jeden von uns berührt. Über die Ereignisse im Zweiten Weltkrieg insbesondere in dieser Region sehr gut bewandert, erzählte uns der Mann, dass genau an dieser Stelle die Front zwischen Deutschen und Russen gewesen ist. Genau hier war allerdings auch die einzige Wasserquelle in dieser Gegend. Eigentlich unvorstellbar aber wahr: trotz erbitterter Feindschaft teilten sich Deutsche und Russen das Wasser. Jedenfalls solange bis einer erschossen wurde. Seit dem Ende des Krieges treffen sich die ehemaligen Feinde jedes Jahr wieder hier und tauschen Geschichten aus. Ein bisschen die Straße runter zeigte er uns noch einen russischen Soldatenfriedhof, an den Friedhof der deutschen sind wir leider vorbeigefahren. (Anmerkung des Autors: Mein früherer Lieblingsautor Erich Maria Remarque beschreibt selbiges in einer Kurzgeschichte aus dem Ersten Weltkrieg -jedenfalls hatte ich einen ganz schön großen Kloß im Hals.)

Dann endlich erreichten wir das Schwarze Meer! Nachdem wir uns durch den Stadtverkehr von Tuapse gequält hatten, waren wir reif für eine Pause. Auch um den widerlichen Gestank nach Kraftstoff loszuwerden, der die ganze Stadt überdeckte.

Während wir aufs Essen warteten, spielte Christian mit seinem Rollstuhl aufstehen und hinsetzen. Dann gab’s noch eine kleine Therapieeinheit und schon war das Essen fertig. Ein jeder darf raten was es wohl gab. Entspannt und gesättigt ging es dann auf die Piste. 120 km Serpentinenstraße, 3 Stunden zwischen Leben und Tod – immer einen russischen Lkw im Nacken und Gegenverkehr wie bei der Neueröffnung eines Ikea … Allerdings wurden wir mit einem wunderschönen Sonnenuntergang über dem schwarzen Meer belohnt. Nur für ein Foto blieb keine Zeit. Im Hotel in Sotschi angekommen, ging’s erst mal ab an die Hotelbar – kurzzeitig lagen nämlich die Nerven blank. Aber wie immer: Ende gut alles gut.